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Obertongesang

«Obertöne sind hörbare Manifestationen des universalen Schwingungsgesetzes und dienen seit eh und je der menschlichen Intuition. (...) Obertöne singend hervortreten zu lassen und ihre Zusammenhänge musikalisch zu gestalten, das bedeutet, am Selbst-Gespäch der Schöpfung eigenschöpferisch teilzuhaben, den Geist des Ganzen im Geist des Einzelnen wiederzufinden.»
Michael Vetter


Was sind Obertöne und was ist Obertongesang?
Obertöne oder Naturtöne sind das Innenleben von jedem lebendigen Klang. Sie richten sich nach einem universalen Schwingungsgesetz, welchem das Leben und die Natur zugrunde liegen – von den Sternen bis zu den Zellen. Dieses Gesetz kannst du mit Obertönen hörbar machen.
Ein Grundton hat in seinem Innenleben unendlich viele Obertöne. In der gesprochenen Sprache z.B. machen diese die ganz persönliche Klangfarbe der Stimme eines Menschen aus.
Im Obertongesang gibst du einzelnen Obertönen der Naturtonreihe mehr Kraft, sodass sie nicht nur als Klangfarbe wahrnehmbar sind, sondern als einzelne Töne hörbar werden.
In der Natur hörst du diese zum Beispiel, wenn der Wind pfeift. Es gibt Instrumente, die einzelne Obertöne zum Klingen bringen (Alphorn, die Maultrommel, das Didgeridoo, das Tambura ...)
Diese Naturtöne kannst du auch mit deiner Stimme erzeugen. Es erklingen gleichzeitig zwei
Töne, der Grundton und einer oder mehrere der Obertöne.

Techniken
Das Erlernen der Grundtechniken ist einfach, also auch für überzeugte «Nicht-SängerInnen» geeignet.
Es gibt verschiedene Oberton-Gesangstechniken:
· nasal klingende Lippen-, Mundraum-, Zungenspitze-, Gaumentechniken, Gongtechnik
· mongolische, orale Techniken
Letztere, meine Lieblingstechnik, klingt sehr leuchtend, klar und kräftig.

Was schenkt dir Obertongesang?
Obertongesang ist sehr einfach, schlicht und zugleich sehr kraftvoll und heilsam.
Obertonsingen wirkt belebend und harmonisierend. Jede Zelle fühlt sich erneut vom Leben eingeladen. Obertöne lassen dich All-Ein-Heit erleben, denn auch im einen Grundton sind alle Töne enthalten. Und Obertongesang verfeinert das Gehör, was sich auch beim Singen positiv auswirkt (Stimmsicherheit, Tragfähigkeit, Räumlichkeit der Stimme).

›Nächstes Seminar
›Einzelbegleitung
›Kontakt Karin Jana Beck, karinjana.beck@tschatscho.ch


Besonderes
In einem Seminar ist das Lauschen auf Obertöne bei andern ideal, um die Ohren auf diese unübliche Art des Hörens einzustellen und das Hörvermögen zu verfeinern. Erfahrungsgemäss hört man die fremden Obertöne zuerst – bevor man die eigenen wahrnimmt.
Neben den Grundtechniken gibt es unzählige individuelle Tricks, wie jemand Obertöne und später damit Obertonmelodien erzeugen kann. Das Singen in einer Gruppe ist deshalb inspirierend.

In der Einzelarbeit kann ich in einer Stunde die Grundtechniken vermitteln. Zu einem späteren Zeitpunkt können die Techniken wiederholt und vertieft werden.